Cachefieber
2017
<<< Oktober >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      01
02030405060708
09101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     

Einträge ges.: 38
ø pro Tag: 0
Kommentare: 5
ø pro Eintrag: 0,1
Online seit dem: 06.04.2008
in Tagen: 3481

Captcha Abfrage



Name chria
Text
Hab diesen Seitenlink nach Teneriffa weitergeleitet.
24.1.2010-19:21
Michael Krücker
Hallo, wir haben gestern zum ersten Mal mit dem Stefan Markert gecached und der cache den wir gemacht haben waren eure üblichen Verdächtigen. Ich muss sagen dass war wirklich ein Heidenspaß und ich wollte einfach mal meinen Dank für ein so liebevoll durcharbeitetes Abenteuer an Euch weitergeben. Danke!
der Micha
25.5.2009-16:18
jack russell
klasse seite,weiter so.
12.7.2008-14:09
Methusalix2007
Tolle Website mit vielen schönen Erinnerungen an vergangene Käsches :ok: :ok: :D
9.7.2008-23:28
Onkeleule
Die Webseite ist genau so schön gemacht wie die Cache der Krachmacher.
22.6.2008-18:14
Rosenkamm
Eine wirklich superschöne Seite, auf die ich durch die Suche nach der Lösung eines Sir Loxley Caches gekommen bin :D Die Fotos gefallen mir sehr, und über die Cache-Berichte habe ich ziemlich lachen müssen ;) Toll gemacht!

Liebe Grüße
Melli
30.5.2008-12:32
kikilotta &Team
Eine super Seite... daß ich die nicht schon eher gesehen habe. Habe auch Rost in Szenefotos machen müssen, der alte Herr war recht hartnäckig!
3.5.2008-16:02
Brigitte
Danke für die Erklärung der Icons. Kannst Du das auch für die Symbole auf den Karten machenP

LG Brigitte
19.4.2008-16:39
Anja
Schon wieder ein neues Projekt von Dir und dann auch wieder so schön. Bin schon gespannt wie es weitergeht. :ok:
18.4.2008-12:14

Frank :
Hallo!Was ist das? Da ist der schöne Drachenp
...mehr

Angela:
Einen guten Rutsch ins neue Jahr!
...mehr

Marion:
Ab wann dürfen wir denn mit der Wiedereröffnu
...mehr

Team Race Rex:
Hallo liebe Krachmacher,das sieht nach einem
...mehr

Juli:
Oh, sind das schöne Bilder!!!Ich höre das Mee
...mehr

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: im Wald

Der Scharpenberg

Sonntagmorgen, strahlend blauer Himmel, Renovierungschaos im Hause, was liegt da näher, als mal "kurz" einen Cache suchen zu gehen?
Die restlichen Krachmacher hatten keine rechte Lust und so zog ich alleine los.

5 Kilometer von hier sollte "Der Scharpenberg" zu finden sein. Genau das Richtige für einen raschen, erholsamen Ausflug in den Wald.

Ich parkte irgendwo am Straßenrand - einer wie ich später feststellen durfte doch sehr sehr langen Straße.
Das GPS zeigte 800 Meter geradeaus in den Wald hinein und ich machte mich auf den Weg.

Ich genoss Sonne und Ruhe und die typischen leise Geräusche des Waldes und schritt ziemlich sorglos einher.
Es wunderte mich, dass in dieser schönen Waldgegend so gar niemand unterwegs war, sonderlich gestört hat es mich aber nicht, da ich tagtäglich von genug Menschen umgeben bin.

Nach einiger Zeit fiel mir ein, dass ich die Parkkoordinaten gar nicht wie sonst gespeichert hatte, fand das aber nicht sonderlich dramatisch, da 800 Meter in den Wald hinein und wieder heraus nun keine immens lange Strecke war.

Es ging sehr lange einfach nur geradeaus und ich dachte noch: "Welch einfacher Weg!"
Da ich meine Orientierungslosigkeit jedoch sehr gut und vor allem schmerzlich genau kenne, besah ich mir an der ersten Abzweigung die Bäume sehr genau und machte mir eine geistige Notiz in welche Richtung ich abgebogen war.

Ich erklomm den Berg und sah ausgetretene Cacherpfade durch fiese Dornen.
Das GPS zeigte zwar auf eine dornenlose Stelle, aber natürlich suchte ich nicht dort, sondern folgte den Pfaden, getreu dem Motto, so viele vor mir hier gewesene Füße konnten nicht irren.

Sie konnten und ich merkte das dann auch irgendwann.
Mein GPS behielt recht und während ich schon eine Hilfs-sms an die Owner schrieb, hielt ich das Döschen glücklich in Händen.

Mit stolzgeschwellter Brust machte ich mich nun auf den Rückweg.
Der erste Abzweig war kein Problem nur an der nächsten Wegkreuzung wusste ich mit einem Male nicht mehr ob ich nun links abbiegen musste oder zuvor links abgebogen war?
Ich kramte in meinem Gedächtnis nach meiner tollen Weghilfe, nur leider war da gedanklich gerade etwas durcheinander geraten und bei mir ist links auch nicht immer unbedingt das Links der anderen Menschen.

Rechts sah jedenfalls gut aus und irgendwie kam es mir auch so vor, als sei ich von rechts gekommen.
Eine ganze Weile spazierte ich so vor mich hin, als es mir mit einem Male in den Sinn kam, dass die Bäume hier doch ein wenig anders aussehen als die Bäume zu Beginn meines Spaziergangs.
Nun sind Bäume für mich ja in erster Linie Bäume und so grün gewandet sehen sie zunächst ja auch alle sehr ähnlich aus.
Ich tröstete mich mit dem Gedanken daran, dass es mir nur anders vorläme, weil ich die Bäume ja nun von hinten und nicht mehr von vorne sähe.

Natürlich sehen Bäume von hinten anders aus als von vorne.

Stutzig wurde ich dann, als es mit einem Male sehr steil hoch ging.
Ich konnte mich gar nicht entsinnen, dass ich zuvor so steil hinabgestiegen war.

Nun ist mein Erinnerungsvermögen auch wirklich nicht das Beste und ich bin ja vorhin auch einfach so vor mich hin gewandelt.
Hm.

Zurückgehen wäre jetzt ja auch blöd, denn die Straße müsste doch eigentlich jetzt irgendwann und vor allem irgendwo kommen.
Und wenn ich jetzt einfach immer weiter geradeaus gehen würde, käme ich sicher irgendwo aus.
Logisch.

Ich ging also weiter.

Immerhin hörte ich die Straße. Nicht, dass ich jetzt so unbedingt hätte sagen können, WO ich sie hörte, aber die Tatsache an sich, sie zu hören, gab mir ein gewisses Gefühl der Beruhigung.
Die Zeit verrann und ich marschierte Kilometer für Kilometer so vor mich hin.

Natürlich ist es nett im Wald - gar keine Frage - aber ein bisschen Wald hätte es an diesem Morgen auch durchaus getan.

Die Wege wurden zu Pfaden, die Pfade zu plattgetretenen Gebüsch. Da stand ich nun mitten im Wald, hörte irgendwo irgendeine Straße und hatte nicht das geringste Gespür dafür, wo ich war und wo ich hin musste.

Dass ich zur Straße musste war klar, also kämpfte ich mich durch Dornen und Gestrüpp zu dem vermeintlichen Geräusch.
Die Fahrradfahrer, die mich erschrocken ansahen, als ich zerkratzt und dreckig aus dem Gebüsch auf den Radweg sprang, müssen mich für sonstwas gehalten haben, was mich nicht weiter störte, da mich ein immenses Glücksgefühl durchströmte:
Ich hatte den Wald bezwungen.

Nun stand ich also nicht mehr orientierungslos im Wald, sondern noch orientierungsloser auf dem Radweg.
Die Straße, das sagte mir mein untrügliches Gefühl, die Straße war die richtige, nur musste ich sie nun hinauf oder hinab wandern, um zu meinem Auto zu gelangen?

Ich entschied mich spontan für hinab, was mir nach einigen Metern seltsam erschien.
Also ging es doch lieber wieder hinauf.

Ich marschierte und marschierte und befand, dass an dieser Straße - wie auch im Wald - aber auch wirklich alles gleich aussieht.
Mittlerweile war ich einige Stunden unterwegs. Selbstverständlich hatte ich mein Handy dabei, aber jetzt irgendwen anzurufen kam einer sehr peinlichen Niederlage gleich.
Ich überlegte kurzzeitig ein Taxi zu rufen.

"Könnten Sie mich bitte die Straße auf und ab fahren bis wir meinen schwarzen Golf Kombi sehen?"

Ich meine, bitte, wie klingt DAS denn?
Blöd sein ist die eine Sache, es derart offenzulegen eine ganz andere.

Nein, nein, da marschierte ich lieber weiter.

Nach gefühlten drei Stunden sah ich meinen Wagen.
Dieses Gefühl ist nicht annähernd zu beschreiben. Wäre er nicht ein wenig zu sperrig und meine Arme zu kurz gewesen, ich wäre ihm glatt um den Hals gefallen.

Ein bisschen verärgert war ich schon, als das Schloss sich nicht öffnen ließ.
Noch verdächtiger kam es mir vor, dass das Innere so sauber und ordentlich war.

Gewissheit bekam ich mit einem Blick auf das Nummernschild.

Tiefe Verzweiflung erfasste mich.
Es sollte doch nur ein rascher Tradi werden.
Einmal in den Wald, Dose suchen, raus aus dem Wald und zurück ins häusliche Chaos.

Die Welt war einfach gegen mich.
Nicht nur, dass alle Bäume gleich ausschauen und links nicht immer links ist, nein, jetzt parkt irgendso ein Schwachmat seinen schwarzen Golf Kombi an einer Stelle, die haargenau so aussieht wie die Stelle, an der doch mein schwarzes Auto stehen sollte.

Cachen ist doof.
Ich meine, nie im Leben wäre ich sonst auf die Idee gekommen Sonntagmorgens in den Wald zu gehen.
Kaum liegt da eine Dose, verwerfe ich meine grundsätzlichen Einstellungen und nun hatte ich den Salat.

Ich trottete weiter.
Vor jeden Straßenbiegung hoffte ich, mein Auto würde nach der Kurve auftauchen, aber es mussten noch etliche Kilometer vergehen, ehe ich es tatsächlich sah.

Ich sah es.
MEIN Auto. (Der kurze Kontrollblick zum Nummernschild bestätigte es!)
Da war es tatsächlich, mein Auto.
Wie wunderbar.

Mit wunden Füßen und müden Knochen setzte ich mich hinein und fuhr nach Hause.

"Und wie war es?" fragten mich die anderen Krachmacher dort.

"Wärt ihr mal mitgekommen, das war so ein schöner Spaziergang durch den Wald! Ihr habt wirklich etwas verpasst!"

Und das war noch nicht einmal gelogen!

GC1AZDA


krachmacher 18.05.2008, 10.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wellenbrecher Cache

Der Weg durch den Wald zum Cache war mit dreißig Minuten angegeben, das passte gut in unsere sonntägliche Planung. Die Sonne schien, also machten wir uns kurzentschlossen auf den Weg.

Während wir die kleineren und größeren Hügel bestiegen, fragte ich mich unentwegt, was den Owner dazu bewogen haben könnte einen mitten im Wald liegenden Cache "Wellenbrecher Cache" zu nennen.

Mir wurde klar warum, als sich uns unerwartet dieser Anblick bot:




Die dreißig Minuten konnten wir zwar nicht ganz einhalten, aber immerhin waren wir zwei nette Stunden im Wald unterwegs.

GC114Z9

krachmacher 06.04.2008, 13.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL