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Captcha Abfrage



Name chria
Text
Hab diesen Seitenlink nach Teneriffa weitergeleitet.
24.1.2010-19:21
Michael Krücker
Hallo, wir haben gestern zum ersten Mal mit dem Stefan Markert gecached und der cache den wir gemacht haben waren eure üblichen Verdächtigen. Ich muss sagen dass war wirklich ein Heidenspaß und ich wollte einfach mal meinen Dank für ein so liebevoll durcharbeitetes Abenteuer an Euch weitergeben. Danke!
der Micha
25.5.2009-16:18
jack russell
klasse seite,weiter so.
12.7.2008-14:09
Methusalix2007
Tolle Website mit vielen schönen Erinnerungen an vergangene Käsches :ok: :ok: :D
9.7.2008-23:28
Onkeleule
Die Webseite ist genau so schön gemacht wie die Cache der Krachmacher.
22.6.2008-18:14
Rosenkamm
Eine wirklich superschöne Seite, auf die ich durch die Suche nach der Lösung eines Sir Loxley Caches gekommen bin :D Die Fotos gefallen mir sehr, und über die Cache-Berichte habe ich ziemlich lachen müssen ;) Toll gemacht!

Liebe Grüße
Melli
30.5.2008-12:32
kikilotta &Team
Eine super Seite... daß ich die nicht schon eher gesehen habe. Habe auch Rost in Szenefotos machen müssen, der alte Herr war recht hartnäckig!
3.5.2008-16:02
Brigitte
Danke für die Erklärung der Icons. Kannst Du das auch für die Symbole auf den Karten machenP

LG Brigitte
19.4.2008-16:39
Anja
Schon wieder ein neues Projekt von Dir und dann auch wieder so schön. Bin schon gespannt wie es weitergeht. :ok:
18.4.2008-12:14

Frank :
Hallo!Was ist das? Da ist der schöne Drachenp
...mehr

Angela:
Einen guten Rutsch ins neue Jahr!
...mehr

Marion:
Ab wann dürfen wir denn mit der Wiedereröffnu
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Team Race Rex:
Hallo liebe Krachmacher,das sieht nach einem
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Juli:
Oh, sind das schöne Bilder!!!Ich höre das Mee
...mehr

Das kleine MotzMonster

Natürlich wollte ich nie wieder einen TravelBug aus Stoff auf die Reise schicken.
Mir ist klar, dass der irgendwann pottdreckig und gammelig aussehen wird.
Doch dann sah ich dieses kleine Etwas und ich konnte nicht widerstehen:



Das kleine MotzMonster liegt nun seit gestern in "Die üblichen Verdächtigen" - unserem neuestem Cache und wartet darauf, dass wer vorbeikommt und meckern mag.
;-)

Vielleicht motiviert das kleine MotzMonster ja zu kreativen Logeinträgen, die interessanter zu lesen sind als ".....dich nehm ich mal mit......." und "...weiter gehts......".

Wir sind gespannt, wer alles wie und wann motzen mag!

krachmacher 30.04.2009, 10.48| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Trackables

Ein schöner Ort!

Dieser Ort lädt geradezu ein, einen Cache zu legen.
Umgeben von Feldern, Wiesen und Wald ist es hier ganz still.



Unter dem Baum zu sitzen hat etwas nahezu Magisches. Man blickt auf ein mittelalterliches Rittergut und weit hinaus über den Teutoburger Wald.
Eine sehr geschichtsträchtige Stätte, an der man sich mit viel Phantasie eine Menge vergangener Begebenheiten vorstellen kann.

Und die Ruhe, die einen umgibt, erschlägt einen in ihrer Fülle - zumindest, wenn man ganz städtisch, Alltagslärm und Hektik gewohnt ist.

Natürlich würde dieser Ort von seiner Magie einbüßen, wenn zahlreiche Cacher vorbeikämen, ein kleines Döschen zu suchen und zu finden.
Andererseits sind es genau solche Orte, zu denen man vielleicht erst über das Geocachen findet.

Der Baum wird unbedost bleiben - so denke ich.
Er liegt auf Privatgrund und gehört zur Burg Borgholz.

Aber in der unmittelbaren Nähe gibt es viele andere interessante Caches zu finden.
"Nasse Füße fast ausgeschlossen" zum Beispiel.


krachmacher 30.04.2009, 10.35| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Geocaching allgemein

Garmin Schnäppchen

Ob beabsichtigt oder nicht, das Garmin Etrex H kostet derzeit bei Amazon 8 Euro !!!







Wenn das mal kein Schnäppchen ist.

Anschauen!!


edit:  Das war ein kurzeitiges Vergnügen! Nun kostet es 85,95 Euro. Wer schnell genug war hat aber ein ziemliches Schnäppchen gemacht!

krachmacher 14.07.2008, 11.13| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Geocaching allgemein

Rund um Schacht 8 - Teil II

Die Sonne scheint, wir machen uns auf den Weg unseren gestrig abgebrochenen Rundgang zu beenden.
Heute ist Station 5 rentnerfrei und wir finden sofort wonach wir suchen.

Auf dem Weg zur nächsten Station wundern wir uns ein wenig über einen ausrangierten Kochtopf an ungewöhnlicher Stelle:





Da wir uns nun schon am Final wähnten, suchten wir ein wenig länger. Irgendwann stach aber auch uns ein gewisses Etwas (toll gemacht) ins Auge und uns wurde klar, hier liegt der Cache noch gar nicht.

Am Ende fanden wir die Dose aber und die kleinen Krachmacher schickten ihre ersten eigenen Geocoins auf Reisen:

Sophias U-Boot Coin

und

Lenas Lupe




Alles in allem eine überraschend nette kleine Runde!


GC1DNM6

krachmacher 13.07.2008, 15.10| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Feld & Wiesen Caches

Bedenklich

Bedenklich wird es, wenn man bei der Ansicht dieser Spam-Mail im Postfach sogleich an Lock & Lock Dosen denkt:


krachmacher 13.07.2008, 08.51| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Geocaching allgemein

Rund um Schacht 8 - Teil I

Da das hiesige Wetter derzeit doch eher sehr unbeständig ist, machten wir uns heute Mittag recht kurz entschlossen auf "Rund um Schacht 8" zu suchen.
Eine einfache, schnelle Runde wie es uns schien - genau das Richtige für die ständigen Schauer, die hier herab rieseln.

Der Weg erwies sich als viel ansprechender als zuvor vermutet, vorbei an Feldern, durch kleine Waldstücke.






Die ersten vier Stationen fanden wir rasch und vor allem trocken. An Station 5 fanden sich gleichzeitig mit uns ca. 15 Rentnerradfahrmuggel ein. Genau diese Station lädt auch ein klein wenig zum Verweilen ein.
Die Rentner packten ihre Brotzeit aus, während wir eine längere Runde durch den Wald liefen.
In der Hoffnung, dass die Rast der Rentner bei unserer Rückkehr vorbei wäre, kamen wir irgendwann von der anderen Seite wieder auf Station 5 zu.
Den Rentnern schien es dort zu gefallen.
Geschützt unter dichtem Blätterdacht wurden sie nicht nass und konnten ihre Brotzeit so richtig genießen. (Was ihnen selbstverständlich gegönnt sein soll!!)

Wir warteten noch eine geraume Weile geduldig und ein wenig entfernt außer Sichtweite, aber von Aufbruch der Radgruppe war nichts zu bemerken.
Der Regen wurde stärker, die Unlust bei uns größer und so kapitulierten wir und machten uns irgendwann auf, zurück zum Auto.

Vielleicht haben wir morgen bei einer Fortsetzung dieser netten, kleinen Runde mehr Glück!

GC1DNM6

krachmacher 12.07.2008, 16.34| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Feld & Wiesen Caches

Denken erlaubt!



Diesmal sollte es ein wenig kniffliger werden als auf dem "Drachenpfad". An Ideen für einzelne Stationen mangelte es mir nicht. Vielleicht ist es momentan noch von Vorteil, dass wir noch gar nicht so wahnsinnig viele eigene Funde haben. Je mehr Caches wir suchen und finden, je mehr Ideen werden wir sehen und um so bewusster wird mir sein, dass einfach viele eigene Ideen schon einmal an anderer Stelle von jemanden anderen umgesetzt worden sind.

"Denken erlaubt" ist eine kurze Waldrunde geworden. Je nachdem, welchen Wegen, Pfaden oder Abkürzungen man folgt läuft man zwei bis drei Kilometer. Die Pfade, von Wegen kann man hier tatsächlich nur bedingt sprechen, führen durch ein kleines Waldgebiet.




An den einzelnen Stationen muss jeweils ein kleines Rätsel gelöst werden, das einem die Koordinaten der nächsten Station verrät. Diese Rätsel haben einen sehr unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad. Und da liegt auch ein Problem.
Ich habe den Cache von der Schwierigkeit her mit angegeben.
Obwohl ich hierfür die gängigen Formulare (Online Bogen sowie Rating System) ausgefüllt habe, bleibt es doch immer eine subjektive Einstellung, wie schwierig der Cache letztlich ist.
Je nach Station und Wissensstand einzelner Cacher bzw. deren Erfahrung oder Ausdauer beim Lösen kniffliger Rätsel kann jemand einen Cache als "leicht" empfinden, den ein anderer jedoch bereits als "schwierig" einstuft.

Ich befürchte, dass sich an "Denken erlaubt" die Geister scheiden werden.
Man benötigt schon ein gewisses Maß an Ausdauer und Lust, sich den Rätseln zu widmen und ich könnte mir vorstellen, dass spätestens an der kleinen eingebauten Schikane am Final einige entnervt aufstöhnen werden.





Aber letztich sind es solche Caches, die ich selber am liebsten suche und von daher liegt es nahe, selber ähnliche zu legen.

Und ein paar DNF Logeinträge werden da unvermeidlich sein.......





Bleibt die Hoffnung, dass der ein oder andere Spaß an der Runde haben wird!

GC1DRM5

krachmacher 12.07.2008, 12.30| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Krachmacher Caches

Der Geodynamo

Die Cachebeschreibung hatte uns neugierig gemacht! Gemeinsam mit b-tiger zogen zwei der vier Krachmacher bei schönstem Wetter los, um den mysteriösen Geodynamo zu suchen und zu finden.
So gerne ich Fotos in die Blogeinträge stelle,  hier muss sich jeder wirklich selbst ein Bild machen.
Wir können diesen Cache nur wärmstens empfehlen.

krachmacher 08.06.2008, 09.55| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: besondere Caches

Der Scharpenberg

Sonntagmorgen, strahlend blauer Himmel, Renovierungschaos im Hause, was liegt da näher, als mal "kurz" einen Cache suchen zu gehen?
Die restlichen Krachmacher hatten keine rechte Lust und so zog ich alleine los.

5 Kilometer von hier sollte "Der Scharpenberg" zu finden sein. Genau das Richtige für einen raschen, erholsamen Ausflug in den Wald.

Ich parkte irgendwo am Straßenrand - einer wie ich später feststellen durfte doch sehr sehr langen Straße.
Das GPS zeigte 800 Meter geradeaus in den Wald hinein und ich machte mich auf den Weg.

Ich genoss Sonne und Ruhe und die typischen leise Geräusche des Waldes und schritt ziemlich sorglos einher.
Es wunderte mich, dass in dieser schönen Waldgegend so gar niemand unterwegs war, sonderlich gestört hat es mich aber nicht, da ich tagtäglich von genug Menschen umgeben bin.

Nach einiger Zeit fiel mir ein, dass ich die Parkkoordinaten gar nicht wie sonst gespeichert hatte, fand das aber nicht sonderlich dramatisch, da 800 Meter in den Wald hinein und wieder heraus nun keine immens lange Strecke war.

Es ging sehr lange einfach nur geradeaus und ich dachte noch: "Welch einfacher Weg!"
Da ich meine Orientierungslosigkeit jedoch sehr gut und vor allem schmerzlich genau kenne, besah ich mir an der ersten Abzweigung die Bäume sehr genau und machte mir eine geistige Notiz in welche Richtung ich abgebogen war.

Ich erklomm den Berg und sah ausgetretene Cacherpfade durch fiese Dornen.
Das GPS zeigte zwar auf eine dornenlose Stelle, aber natürlich suchte ich nicht dort, sondern folgte den Pfaden, getreu dem Motto, so viele vor mir hier gewesene Füße konnten nicht irren.

Sie konnten und ich merkte das dann auch irgendwann.
Mein GPS behielt recht und während ich schon eine Hilfs-sms an die Owner schrieb, hielt ich das Döschen glücklich in Händen.

Mit stolzgeschwellter Brust machte ich mich nun auf den Rückweg.
Der erste Abzweig war kein Problem nur an der nächsten Wegkreuzung wusste ich mit einem Male nicht mehr ob ich nun links abbiegen musste oder zuvor links abgebogen war?
Ich kramte in meinem Gedächtnis nach meiner tollen Weghilfe, nur leider war da gedanklich gerade etwas durcheinander geraten und bei mir ist links auch nicht immer unbedingt das Links der anderen Menschen.

Rechts sah jedenfalls gut aus und irgendwie kam es mir auch so vor, als sei ich von rechts gekommen.
Eine ganze Weile spazierte ich so vor mich hin, als es mir mit einem Male in den Sinn kam, dass die Bäume hier doch ein wenig anders aussehen als die Bäume zu Beginn meines Spaziergangs.
Nun sind Bäume für mich ja in erster Linie Bäume und so grün gewandet sehen sie zunächst ja auch alle sehr ähnlich aus.
Ich tröstete mich mit dem Gedanken daran, dass es mir nur anders vorläme, weil ich die Bäume ja nun von hinten und nicht mehr von vorne sähe.

Natürlich sehen Bäume von hinten anders aus als von vorne.

Stutzig wurde ich dann, als es mit einem Male sehr steil hoch ging.
Ich konnte mich gar nicht entsinnen, dass ich zuvor so steil hinabgestiegen war.

Nun ist mein Erinnerungsvermögen auch wirklich nicht das Beste und ich bin ja vorhin auch einfach so vor mich hin gewandelt.
Hm.

Zurückgehen wäre jetzt ja auch blöd, denn die Straße müsste doch eigentlich jetzt irgendwann und vor allem irgendwo kommen.
Und wenn ich jetzt einfach immer weiter geradeaus gehen würde, käme ich sicher irgendwo aus.
Logisch.

Ich ging also weiter.

Immerhin hörte ich die Straße. Nicht, dass ich jetzt so unbedingt hätte sagen können, WO ich sie hörte, aber die Tatsache an sich, sie zu hören, gab mir ein gewisses Gefühl der Beruhigung.
Die Zeit verrann und ich marschierte Kilometer für Kilometer so vor mich hin.

Natürlich ist es nett im Wald - gar keine Frage - aber ein bisschen Wald hätte es an diesem Morgen auch durchaus getan.

Die Wege wurden zu Pfaden, die Pfade zu plattgetretenen Gebüsch. Da stand ich nun mitten im Wald, hörte irgendwo irgendeine Straße und hatte nicht das geringste Gespür dafür, wo ich war und wo ich hin musste.

Dass ich zur Straße musste war klar, also kämpfte ich mich durch Dornen und Gestrüpp zu dem vermeintlichen Geräusch.
Die Fahrradfahrer, die mich erschrocken ansahen, als ich zerkratzt und dreckig aus dem Gebüsch auf den Radweg sprang, müssen mich für sonstwas gehalten haben, was mich nicht weiter störte, da mich ein immenses Glücksgefühl durchströmte:
Ich hatte den Wald bezwungen.

Nun stand ich also nicht mehr orientierungslos im Wald, sondern noch orientierungsloser auf dem Radweg.
Die Straße, das sagte mir mein untrügliches Gefühl, die Straße war die richtige, nur musste ich sie nun hinauf oder hinab wandern, um zu meinem Auto zu gelangen?

Ich entschied mich spontan für hinab, was mir nach einigen Metern seltsam erschien.
Also ging es doch lieber wieder hinauf.

Ich marschierte und marschierte und befand, dass an dieser Straße - wie auch im Wald - aber auch wirklich alles gleich aussieht.
Mittlerweile war ich einige Stunden unterwegs. Selbstverständlich hatte ich mein Handy dabei, aber jetzt irgendwen anzurufen kam einer sehr peinlichen Niederlage gleich.
Ich überlegte kurzzeitig ein Taxi zu rufen.

"Könnten Sie mich bitte die Straße auf und ab fahren bis wir meinen schwarzen Golf Kombi sehen?"

Ich meine, bitte, wie klingt DAS denn?
Blöd sein ist die eine Sache, es derart offenzulegen eine ganz andere.

Nein, nein, da marschierte ich lieber weiter.

Nach gefühlten drei Stunden sah ich meinen Wagen.
Dieses Gefühl ist nicht annähernd zu beschreiben. Wäre er nicht ein wenig zu sperrig und meine Arme zu kurz gewesen, ich wäre ihm glatt um den Hals gefallen.

Ein bisschen verärgert war ich schon, als das Schloss sich nicht öffnen ließ.
Noch verdächtiger kam es mir vor, dass das Innere so sauber und ordentlich war.

Gewissheit bekam ich mit einem Blick auf das Nummernschild.

Tiefe Verzweiflung erfasste mich.
Es sollte doch nur ein rascher Tradi werden.
Einmal in den Wald, Dose suchen, raus aus dem Wald und zurück ins häusliche Chaos.

Die Welt war einfach gegen mich.
Nicht nur, dass alle Bäume gleich ausschauen und links nicht immer links ist, nein, jetzt parkt irgendso ein Schwachmat seinen schwarzen Golf Kombi an einer Stelle, die haargenau so aussieht wie die Stelle, an der doch mein schwarzes Auto stehen sollte.

Cachen ist doof.
Ich meine, nie im Leben wäre ich sonst auf die Idee gekommen Sonntagmorgens in den Wald zu gehen.
Kaum liegt da eine Dose, verwerfe ich meine grundsätzlichen Einstellungen und nun hatte ich den Salat.

Ich trottete weiter.
Vor jeden Straßenbiegung hoffte ich, mein Auto würde nach der Kurve auftauchen, aber es mussten noch etliche Kilometer vergehen, ehe ich es tatsächlich sah.

Ich sah es.
MEIN Auto. (Der kurze Kontrollblick zum Nummernschild bestätigte es!)
Da war es tatsächlich, mein Auto.
Wie wunderbar.

Mit wunden Füßen und müden Knochen setzte ich mich hinein und fuhr nach Hause.

"Und wie war es?" fragten mich die anderen Krachmacher dort.

"Wärt ihr mal mitgekommen, das war so ein schöner Spaziergang durch den Wald! Ihr habt wirklich etwas verpasst!"

Und das war noch nicht einmal gelogen!

GC1AZDA


krachmacher 18.05.2008, 10.02| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: im Wald

Drachenpfad und Koboldhilfe

Ich kam mir ein wenig seltsam vor mit all meinen Cachedosen unter dem Arm durch das kleine Waldstück zu laufen.
Vor meinen Augen sah ich schon sämtliche hiesigen Hunde-Muggels, wie sie mich irritiert anstarrend überholen würden.
Glücklicherweise verirrte sich an diesem Vormittag niemand in das wunderschöne Waldstück und ich konnte in aller Ruhe die fünf Stationen und das Final "legen".





























Und nun kann der Drachenpfad besucht werden!
Wer mag kann sich vorher die in der Nähe gelegene Koboldhilfe holen....

krachmacher 07.05.2008, 15.17| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Krachmacher Caches

FCCNC - Flaesheim Colour Coded Night Cache

Natürlich musste ich wissen, wie es ist, nachts Cachen zu gehen.
Nach einem leckeren Essen machten wir uns gegen 23 Uhr mit einem befreundeten Team auf den Weg.
Was hatte ich nicht schon alles gelesen und gehört, von all den unheimlichen Geräuschen, die der nächtliche Wald so von sich gibt.........

Es war dunkel, es war kühl und es war STILL.
Die ersten hundert Meter waren gewöhnungsbedürftig und ich bemerkte diese Stille noch gar nicht.
Das allerdings kann durchaus auch an unserem nervösen Gerede und weiblichen Gegackere gelegen haben.

An Station 1 fiel mir dann erstmals auf, dass es einfach verdammt still war.

Also bei Hoecker und sonstwo hatte ich noch gelesen, dass es unheimlich sein könnte - so nachts im Wald.
Zunächst aber war ich damit beschäftigt irgendso einen im Baum hängenden Reflektor zu suchen.
Ich kann nicht genau sagen, was ich erwartet hatte, aber als wir das Miniteilchen dann endlich sahen, musste ich doch mal meiner Enttäuschung Luft machen:

"Boaaah, ist das klein!" warf ich fachmännisch geringschätzig in die Runde, worauf mich die beiden männlichen Teammitglieder anschauten, als hätte ich etwas selten Dämliches gesagt.

"Wie Reflektoren nunmal so sind!" wurde mir geantwortet und das Gespött war groß.
Es entbrannte eine hitzige Diskussion darüber, welche Farbe denn dieser Reflektor wohl haben möge, da genau dies uns dem Cache näher bringen sollte.

Es war ein wechselfarbiger Refklektor. Nein, wirklich, ich beharrte auf dieser meiner unmaßgeblichen Meinung. Im ersten Moment erschien das Teil weiß, im nächsten gelb.

Allerdings war ich selbstverständlich bestens vorbereitet und zog das Foto aus der Cachebeschreibung aus der Tasche:




"Kann ja nur weiß sein", verkündete ich daraufhin allen, "weiß, guckt mal, hat diese Form und die anderen sind Glühbirnen!"

Nach so viel Offensichtlichkeit dachte ich, wir könnten weiterlaufen, nur, die anderen ignorierten mich und das Foto.
Gut, ihnen war klar, dass ich nur mit allergrößter Mühe überhaupt diesen kleinen Reflektor in den Baumwipfeln erkennen konnte, von der Farbe mal ganz zu schweigen, aber meine vorbereitenden Bemühungen hätte man wirklich mal lobend honorieren können.

Ich kann nicht mehr sagen, ob es weiß oder gelb oder was auch immer gewesen ist.
Jedenfalls gingen wir weiter und da erst wurde mir bewusst, wie unsagbar still es war.
Andere Menschen - die restlichen Teammitglieder zum Beispiel - wussten diese Stille durchaus zu schätzen, nicht so ich.
Ich meine, ich wollte unheimliche Geräusche, ich wollte einen echten Nachtcache und der sollte verdammtnochmal auch unheimliche Geräusche beinhalten.

Ich äußerte meinen Unmut und wurde entnervt gefragt - selbstverständlich wieder von einem männlichen Teammitglied, was ich denn hier für Geräusche erwarten würde so mitten in der Nacht?
Ehrlich gesagt hatte ich mir über die Art und den Urheber solcher Geräusche nie Gedanken gemacht. Art und Urheber wären mir auch egal gewesen, Hauptsache, die unheimlichen Geräusche kämen jetzt mal bald.
Ästeknacken, Zähneknirschen, Eulengeschrei. Egal was, aber ich wollte nun auf der Stelle den Unheimlichkeitsfaktor.

Nichts.
Da knackte nichts - sieht man mal von meinen untrainierten Knochen ab.

Neee, das war kein Nachtcache, wie ich einen wollte. Ich wollte Gänsehaut und Zusammenzucken. Warum sonst quäle ich mich nachts hügelauf- und wieder abwärts?

Ich hätte das jetzt gerne ausdiskutiert, aber alle anderen waren schon wieder mit dem Suchen von in den Bäumen hängenden Reflektoren beschäftigt.
Da tauchte in mir die Frage auf, wie die wohl dahin gekommen waren.
Also die Reflektoren jetzt da oben in die Bäume.

Ich fragte die anderen, ob sie meinten, die Cacheowner seien mit einer Leiter im Wald unterwegs gewesen, aber auch diesmal ignorierte man mich.
Ich meine, im Lichtkreis der Taschenlampe sogar angenervtes Augenbrauenhochziehen bemerkt zu haben - kann aber auch sein, dass das nur angespanntes Stirnrunzeln wegen aufgrund der konzentrierten Suche gewesen war.......

Wirklich hilfreich bei der Reflektorensuche war ich - ich bin da durchaus selbstkritisch - nicht. Mein Sichtradius beträgt nachts einen geschätzten halben Meter und ich fand es auch bedeutend interessanter diese komischen Kreise, die so eine Taschenlampe wirft, mittels dieses Schiebeschalters zu vergrößern und - verkleinern.

Aber ich warf gerne meine Farbidentifizierungen in die Runde, die die anderen immer sehr befremdet zur Kenntnis nahmen.

Wir trafen kein Schwein. Im wahrsten Sinne des Wortes. Kein Wildschein, niemanden, nichtmal den kleinsten Käfer, auch wenn mein Gehör jetzt nicht derart sensibilisiert wäre, Käfer krabbeln zu hören, aber wir hörten einfach nichts.
Und ich fühlte mich betrogen.
Wo war da der Nervenkitzel?
Wo das Unheimliche, das Mysteriöse, das die Nackenhaareaufstellende?

Nach 90 Minuten fand ich ihn dann - den Cache.
Natürlich nicht sehenderweise, sondern eher trampelnderweise - wobei es mir noch rechtzeitig gelang beiseite zu springen ohne die Dose zu zerstören.

Natürlich war ich stolz. Auch ohne Nervenkitzel.
Immerhin war es mir gelungen bis nach Mitternacht wach zu bleiben.

Und im Grunde war die Runde auch wirklich schön!
Nur die Geräusche, also die fehlten wirklich!


GCMMNN





krachmacher 26.04.2008, 16.37| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: in der Nacht

Drachenpfad

"Es mag nun viele hundert Jahre her sein, so erzählt die Sage des Grünen Drachen, dass dereinst ein Wesen in den hiesigen Breiten die Menschen zu Tode erschreckt haben soll.

Der Grüne Drache, als Mutmacher und Heilsbringer zu den Menschen gekommen, wurde verkannt als Monster und Ungetüm.

Obwohl hinter vorgehaltenen Händen gemunkelt wurde, dass ein Berühren des Grünen Drachen dem Berührenden Glück, Mut, Ausdauer und unendliche Lebensenergie verschaffen würde, traute niemand diesen Worten......

So kam es, dass sich die Menschen zusammentaten und aufmachten den Grünen Drachen zu fangen.

Dieser, als liebevolles Wesen verkannt, ließ sich widerstandslos einsperren und fristet nun seit unendlich vielen, ungezählten Jahren sein trauriges Dasein in einem Verließ.

Noch immer spendet er jenen, die sich trauen ihn zu berühren Kraft, Mut und Lebensenergie.

Das Licht nicht mehr gewohnt, freut er sich über kurze glückliche Momente am Tageslicht.

Doch gibt es nur einen Pfad, der zu ihm führt.

Diejenigen, die es wagen, den Drachenpfad zu beschreiten, müssen Geduld, Ausdauer und Mut mit sich führen..............."


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Folgende Stationen werden zu bewältigen sein:


1. Die magischen Steine


2. Die Tränen des Drachen


3. Das trickreiche Kästchen


4. Das Buch des Wissens


5. Der letzte Hüter des Drachen



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Dieser Cache spukt schon seit zwei Monaten in meinem Kopf herum. Während die ersten von mir gelegten Caches ja eher Schnellschüsse waren, habe ich mittlerweile gelernt, dass ein gut gemachter Cache eine ganze Weile an Vorbereitungszeit und Planung bedarf.

Für diesen Cache wird man viel Phantasie brauchen, dann - so hoffe ich - werden die einzelnen Stationen aber auch eine Menge Spaß machen!


 

krachmacher 23.04.2008, 10.45| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: in Planung

Der erste Pluspunkt

Mitte Januar hatte ich tatsächlich noch weitaus weniger Ahnung vom Geocachen als heute und selbst heute bin ich da wohl eher noch die Einäugige unter den Blinden.
Ich stand kurz vor einer für mich sehr wichtigen Prüfung und erlebte das Cachen nur deshalb als etwas Positives, weil der Rest der Familie sich auf Schatzsuche begab und ich den Nachmittag für mich hatte.

Das mag jetzt lieblos bis rabiat klingen, aber welche Mutter lauscht nicht gern der himmlischen Ruhe, die sie umgibt, wenn der Rest der Familie mal ausgeflogen ist.

"Klasse!", dachte ich "da werde ich demnächst wohl öfter mal ungestört sein!"

Mütterliche Hoffnungen zerschlagen sich in der Regel sehr schnell und so auch diese von mir doch recht naiv angenommene Hoffnung.

Ich lernte ungestört und als der Rest der Familie begeistert nach Hause kam, um vom Cache am Wasserwerk zu berichten, fand ich es äußerst rücksichtslos und gemein, dass man mich einfach zu Hause gelassen hatte.....

Es ist immer alles eine Frage der Sichtweise und bereits am nächsten Tag verschob ich das Lernen und die himmlische Ruhe auf unbestimmte Zeit und ging mit.

So nahm alles seinen Lauf!

krachmacher 20.04.2008, 17.25| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: aller Anfang ist schwer

Rost in Szene

"Was machen Sie denn da?", fauchte mich ein älterer Herr an, als ich an der Städtischen Realschule um das Schülermahnmal, das der Opfer des Holocausts gedenken soll, herum ging.



"Ich fotografiere!", antwortete ich und fuchtelte - quasi als Beweis - mit meiner Kamera herum.
"Was gibt es hier zu fotografieren?", wurde ich erneut angeblafft.

Nachdem ich dem älteren Herrn plausibel erklären konnte, dass ich für das Projekt "Rost in Szene gesetzt" fotografiere und sinnbefreite Beweisfotos machte, wurde es ihm langweilig und er zog von dannen.













Wobei das mit dem Rost an sich ja schon Schwachsinn war.
Immerhin konnte ich so die Dose sichten, bergen und loggen.

GC194GR

krachmacher 18.04.2008, 19.37| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: in der Stadt

Wellenbrecher Cache

Der Weg durch den Wald zum Cache war mit dreißig Minuten angegeben, das passte gut in unsere sonntägliche Planung. Die Sonne schien, also machten wir uns kurzentschlossen auf den Weg.

Während wir die kleineren und größeren Hügel bestiegen, fragte ich mich unentwegt, was den Owner dazu bewogen haben könnte einen mitten im Wald liegenden Cache "Wellenbrecher Cache" zu nennen.

Mir wurde klar warum, als sich uns unerwartet dieser Anblick bot:




Die dreißig Minuten konnten wir zwar nicht ganz einhalten, aber immerhin waren wir zwei nette Stunden im Wald unterwegs.

GC114Z9

krachmacher 06.04.2008, 13.02| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: im Wald

La Tortuga

Als Wolf Vostells nach wie vor umstrittene Skulptur "La Tortuga" im Jahre 1993 hier postiert wurde, war ich selbstredend dagegen.
Es war die Zeit, in der grundsätzlich und prinzipiell gegen alles und jeden etwas hatte, einfach weil es nicht infrage kam etwas positiv zu sehen.

Die Zeitungs- und Medienberichte überlas ich nur flüchtig. Selbstverständlich reichte mir damals schon eine in dicken Lettern gedruckte provozierende Überschrift, um meine Meinung zu bestätigen.

Alles Quatsch, Geldverschwendung, Humbug.
Wer kommt nur auf so dämliche Ideen?

Selbstbewusst mischte ich mich in jedes diesbezügliche Gespräch und brachte deutlich meine Verachtung für so eine Art der Kunst zum Ausdruck.
Nicht, dass ich mich je näher damit beschäftigt hätte oder gar einen gewissen Kunstverstand besessen hätte.

Geldverschwendung! Dabei blieb ich und kümmerte mich fortan nicht mehr um das Objekt, das ich nahezu täglich auf den alltäglichen Wegen von hier nach dort sah.

Hätte ich mich bereits damals intensiver mit der Skulptur beschäftigt und nicht lauthals tönend Stammtischparolen herausposaunt, so wäre mir sicher nicht entgangen, dass ein spezieller "Förderverein" die immensen Kosten der Installierung und des Transportes getragen hat und nicht - wie ich meinte - Steuergelder dafür "verschwendet" wurden.

Wie dem auch sei, unabhängig von den Kosten, die dieses Projekt verursacht hat, habe ich damals auch weder den Motiven Vostells noch der Intention des Werkes irgendeine Form der Beachtung geschenkt.

Das änderte sich erst, als ich im Januar an "La Tortuga" vorbeifuhr und dachte, hier könne man doch sehr gut eine kleine Dose verstecken.

Ahnung vom Geocachen hatte ich noch weniger als heute, aber mir gefiel die Idee, das Objekt auf diese Weise zumindest mal wieder in mein eigenes und das Bewusstsein anderer Menschen - wenn auch weniger . zu rufen.

Ich fing an, mich mit "La Tortuga" zu beschäftigen.
Erstaunlicherweise fand ich es faszinierend zu lesen, was die rostige, umgedrehte Lok ursprünglich bedeuten sollte.









Ein Mahnmal, ein Hinweis auf den Missbrauch von Industrie und Technik für den Krieg und nicht zuletzt eine Art Symbol für den Niedergang alter Industriezweige.
Hier im Ruhrgebiet sicher sehr passend platziert.

Zum ersten Mal betrachtet ich "La Tortuga" wirklich und erschrak, als aus dem Tender mit einem Male eine sonore und monotone Stimme mir Auskunft über den Abtransport von Menschen zu einem Konzentrationslager gab.

So stand mein Entschluss fest, meinen ersten Mikro an dieser umstrittenen Stelle zu legen.

Es hat doch etwas Gutes, älter zu werden. Man muss nicht mehr gegen jeden und alles rebellieren!

GC190K8

krachmacher 30.01.2008, 09.28| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Krachmacher Caches

Volkspark

Da standen wir nun.
Der leichte Nieselregen machte uns nicht so viel aus, schließlich sollte dies mein erstes Cacherlebnis werden.
Gerade mal einen Cache hatten meine Mitstreiter gefunden, taten aber bereits so, als seien sie die Helden des Cachens.

"Mama!", sprach die Tochter, "wir machen das schon!"

Dessen war ich mir ganz sicher und so strebte ich zielorientiert die erste Station an.

"Wir machen einen mit Stationen!", hatte man(n) mich aufgeklärt und alles, was ich wusste war, man muss Fragen beantworten, um letzlich ans Ziel zu kommen.

Das mit dem neuen GPS Gerät war mir noch viel zu kompliziert und kümmerte mich wenig.
Ich wollte zum "Schatz" und sonst nichts.

Bereits an der ersten Station ging den anderen meine Neigung zu germanistischer Genauigkeit ein wenig auf die Nerven.
Während für alle anderen klar war, wie die Antwort lautete, hätte ich das gut und gerne noch eine Runde ausdiskutieren können, allein die Tatsache, dass man mich im Regen stehen ließ, animierte mich brav hinterher zu laufen.

Die nächste Station war eh klar, allerdings gab es auch hier direkt einen kurzzeitigen Missklang, als wir uns uneinig waren.

Es ging um irgendwelche Balken oder waren es Metallstreben, die angeblich bis in die Spitze des Daches eines Unterstand führen sollten.
Man benötigte die Anzahl und man sollte meinen, diese Aufgabe sei leicht zu lösen.

Nun zogen sich zwar zahlreiche Metallstreben oder was immer das für Teile waren bis in die Dachspitze, aber einige wenige waren wenige Zentimeter kürzer als andere.

Ich persönlich hätte diese ja nicht mitgezählt, weil "bis in die Spitze" ist schließlich nicht "bis kurz vor der Spitze", aber auch hier befand man(n) mich der Korinthenkackerei für schuldig und ich schrieb mir nur heimlich mein Ergebnis auf.

Die würden schon sehen, was sie davon hatten.

Immerhin war ich es, die die gesuchte Telefonnummer fand und das, obwohl unser neues Gerät gar nicht dahin wies, wo ich die Nummer entdeckte.
Da aber nur diese Möglichkeit infrage kam, wurde meine Lösung diesmal gnädigst geduldet.

Auch die restlichen Stationen fanden wir gut, zählten und suchten und hatten schließlich irgendwelche Endkoordinaten, die man(n) irgendwie in dieses GPS Teil eingab.

Es regnete immer noch und wir waren schon eine Stunde an der frischen Luft ohne einen Frischluftkoller zu bekommen.

Und nun wurde es spannend. Sollten uns doch die Endkoordinaten direkt zum "Schatz" führen.
So zumindest hatte ich das verstanden.

Wir überquerten eine Hauptstraße und landeten auf einen matschigen Trampelpfad. Rechts ein Bächlein, links irgendwelche Garagen und dazwischen wir und eine Menge Botanik.

"Hier muss es sein!" flüsterte man(n) mich an und ich wollte schon erwidern: "Du irrst, hier ist ja nichts!" als die Mädel riefen: "Lasst uns suchen!"

Was meinten die jetzt mit Suchen??
Ich denk, man gibt die Koordinaten ein und landet beim "Schatz"!
Niemand hat was von Suchen gesagt.
Wo suchen?
Wie weit suchen?

Hier könnte so ein Döschen ja überall sein.

Ich ließ mich kurzzeitig dem Anflug einer Empörung hin, weil man(n) mich so getäuscht hatte.

Suchen!
Als ob ich nichts besseres zu tun hätte als unter Stock und Stein eine Dose zu suchen.......

Nun, während der Rest der Familie begeistert suchte murrte ich schmollend vor mich hin:

"Hier ist nichts! Seht ihr doch! Hier ist GAR NICHTS!"

Oder vielleicht doch?
Besonders unauffällig - schließlich kann man eine einmal betretene Schmollecke nicht so ohne Weiteres verlassen - suchte ich hier, schaute dort, bückte mich, hob Blätter, Stöcke und sonstwas an und - ich spürte es langsam aber sicher in mir aufkeimen - hatte Spaß an der Sache!

Unglaublich. Ich stand in der Matsche, es regnete. Sonntag Nachmittag, ein spannendes Buch wartete zu Hause und ich stand hier und suchte eine Dose im Matsch!

Die Kinder waren es, die die Dose letztlich fanden. Gut, das wiederrum fand ich jetzt auch nicht so klasse, ich hätte das Teilchen schon lieber elegant und mit hochgezogener Augenbraue selber gefunden. So nach dem Motto: Naja, war ja ein Kinderspiel.

Aber nein, die Mädel fanden ihn und ich stand völlig und gänzlich ab von den eigentlichen Koordinaten.
Was selbstverständlich nicht meine Schuld war, denn ich hatte schließlich nicht dieses GPS Teil in der Hand und konnte nur erahnen, wo ich zu suchen hatte.

*pf*

Staunenden Auges öffneten wir den kleinen, ältlichen Erste-Hilfe-Kasten und besahen den Inhalt.

Die Mädel tauschten zwei Kleinigkeiten und ich trug uns ins Logbuch ein!

Man könnte meinen, ich hätte uns ins Goldene Buch der Stadt eingetragen, ich nehme an, die Gefühle wären ähnliche.

Nun gehörte ich also dazu.
Wozu?

Na in den Kreis derer, die sich aufmachen, um Dosen zu suchen.
Ein gutes Gefühl!
Trotz des Regens.


GC17Y2W









krachmacher 13.01.2008, 17.25| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: aller Anfang ist schwer